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  • marxgalleries: Immer noch zu besichtigen: 01702343642 und wir können Ihnen die wunderbaren ,surrealen Werke von Dietrich Schuchardt zeigen. Auf bald...

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Was macht eigentlich? Dietrich Schuchardt

Um Themen aus Natur und Kultur, aus Geschich- te und Mythologie kreist die fabelhaft bunte Bild- welt des Offenburger Ma- lers und Zeichners Diet- rich Schuchardt. Schuchardts Wurzeln lie- gen auf Rügen. Am Valen- tinstag 1945 kam er in der Klinik Bergen zur Welt – gemeinsam mit seiner Mutter floh er damals aus Hinterpommern vor der nahenden Roten Armee. Erst verschlug es die Familie nach Erfurt, dann weiter nach Offen- burg, wo er seit seinem 10. Lebensjahr lebt.


Schuchardt arbeitete für die weit über die Grenzen der Ortenau hinaus bekannte Glasplakatfabrik Borsi als Werbegrafiker, ehe er am Pädagogischen Fachinstitut Gengenbach studierte und von 1969 an als Fachlehrer für Bildende Kunst und Technik in Hof- weier unterrichtete.

Seine Maltechnik umfasst Zeichnungen und Gouachen, sowie mit Aquarellfarben handkolorierte Kupferstiche. Dabei arbeitet er mit hohem Zeitaufwand in altmeisterlicher Genauigkeit. Inzwischen ist Schuchardt weithin als bedeutender Vertreter der Gegenwart des Surrealismus anerkannt, was auch seine weit über 100 Einzel- ausstellungen belegen.

 

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Die Ausstellung

Mythische Themen und Traumwelten, Fabeln und Kosmologien beschäftigen die Menschen seit Urzeiten. So entstanden um 1500 am Oberrhein die visionären Schöpfungen Grünewalds, ein Jahr- hundert später verlieh Bosch den träumerischen Gedanken seiner Zeit ihren expressiv-manieristischen Ausdruck.

Als sich in Europa neue gesellschaftliche und wirtschaftliche Strukturen Bahn brachen, schufen Goya und Füssli Bilder, in de- nen sich Wirklichkeit und Alptraum verwoben. In dieser Tradition entstanden symbolistische, surreale Bildwelten, die bis in unsere Gegenwart reichen. Gustave Moreau, Arnold Böcklin und Max Klinger entwickelten Phantasien und Symbolismen, die in der Fol- ge Max Ernst und Salvador Dali zum Surrealismus führten.

Dietrich Schuchardts Werke verbinden Elemente all dieser Stilrich- tungen zu einem neuen Ganzen – gleichzeitig aber verweisen sie den Betrachter auf dessen eigenes Denken und Fühlen.

Akribischer Naturalismus charakterisiert Schuchardts Malerei. Sensible Formensprache sowie expressive Farbigkeit und Lichtin- szenierungen verbinden sich mit Themen aus dem Kosmos eines Gartens, der vertrauten Landschaft von Rheinebene und Schwarz- wald sowie dem Fundus seiner Reisen.

Vieles findet motivischen Widerhall: Blumen, Insekten, Vögel, Menschen und Fabelwesen. Der Maler schildert den Wechsel der Natur, er zeigt Landschaften mit wuchernder Vegetation und be- schwört die magischen Energien der Elemente. Die fünf Sinne des Menschen, aber auch das Urereignis der Menschheitsgeschichte – Paradies und Sündenfall – sind Themen seiner Arbeiten. Seine Bilder sind keine reinen Abbildungen des Gesehenen. Sie zeigen eine erfundene Welt, in der Pflanzen, Tiere, Menschen und Land- schaften einander auf phantastische Art und Weise begegnen.

Seine Werke rufen Vorstellungen hervor, die über das Augen- scheinliche hinaus gehen. Die Gemälde und Zeichnungen zeigen Reichtum und Vielfalt der Schöpfung, lassen neben dem Sichtba- ren aber auch das Unsichtbare – Gedanken und Gefühle – bild- haft werden. Schönheit, Klarheit und Licht bilden eine Seite dieser Welt; das Dunkle, Verschlungene und das Rätselhafte treten hin- zu. Eine eindimensionale Erklärung ist so natürlich nicht möglich – vielmehr fordern die Bilder zum Dialog auf.

 

Der Aufbau

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Die Eröffnung

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